Hot BBQ Double Whopper

Zum ersten September hat BurgerKing eine gut überarbeitete Produktpalette vorgestellt, auf der der “Double Steakhouse”, “Tendercrisp Chicken” und der “Hot BBQ Double Whopper” als neue Premiumburger aufgefahren werden. Letzteren gab es dank aktueller Gutscheinaktion heute vergünstig zum probieren.

whopper

Im Vergleich zu seinen beiden Kollegen kommt dieser Burger nicht in einer Pappschachtel, sondern in einer schnöden Papierverpackung daher. Öffnet man diese und hat den ersten Bissen ins saftige Fleisch hinter sich, stellt man schnell den praktischen Nutzen einer nicht komplett geöffneten Papierverpackung fest, der reichlich bepackte Burger zerfällt einem in den Fingern nicht in alle Einzelteile ;-)

Bewertung: ★★★★★★★★☆☆

Geschmacklich spielt der “Hot BBQ Double Whopper” ganz vorne mit und leistet sich keine große Schwäche. Erinnern tut er mich dabei an den ursprünglichen McRib. Leichte Abzüge gibt es für das Preis-/Leistungsverhältnis, einzeln soll er 4,99€ und im Spar-Menu wohl 6,29€ kosten. Aber ab und an soll man(n) sich ja mal belohnen :-)

Get Angry!

Zur Zeit sind die Angry Weeks bei Burger King und da gibt es unter Anderem den Angry Chicken, den ich gern für Euch getestet habe. Aber keine Angst, die Burgerbrater werden nicht wirklich böse, wenn man einen der leckeren neuen Burger bestellt. Böse könnte ich nur werden, wenn man dieses wirklich sehr gelungenen Burger nicht haben möchte. Denn eines hat mein Test an der Raststätte Nürnberg-Feucht (Ostseite) am vergangenen Mittwoch Abend ergeben: das Klopsbrötchen ist wirklich sehr gelungen. Und so sieht er aus:

angry chicken burger

Das Highlight: die kross frittierten Zwiebelringe, die den Geschmack der Soße abrunden. Angry wird der Burger durch die Kombination mit den feurigen Jalapeños. Zwar sieht der Burger natürlich in Realität nicht so perfekt aus, wie in der Werbung, aber ich finde, er ist nahe dran. Jedenfalls habe ich schon viele schlechtere Burger gesehen (und leider gegessen)

product_angry_chicken

Fazit: der Angry Chicken ist ein toller Burger, hier bekommt man was die Werbung verspricht und eine Menge Angry fürs Geld. Dafür gibt’s 9 Punkte.

Bewertung: ★★★★★★★★★☆

doppeldecker

Wie gewohnt ging es am vergangenen Donnerstag wieder zum Burger Dealer unseres Vertrauens. Also rauf auf die Autobahn, next exit Raststätte Gütersloh Nord.

Diesmal neu an Bord: der Texican Double – im Menü zum unschlagbaren Preis von nur 2,99. Also rauf aufs Tablett und raus aufs Sonnendeck. Der Texican Double ist ein feiner Burger, dessen Name von den zwei Pellets herrührt, die zwischen den Brötchenhälften eingeklemmt sind. Interessanterweise sind nicht beide Klopse aus Fleisch, der obere besteht aus einer Art frittierter Bohnenpaste. In Kombination mit der Soße ergibt sich eine leckere Geschmacksmischung aus Käse, Röstzwiebeln und Grillgeschmack. sehr lecker.

Texican Double 1

Texican Double 2

Für den Preis kann man natürlich kein riesiges Menü erwarten. Für 2,99 ist es mit einer kleinen Pommes und ner winzigen Cola (0,25l) angemessen dimensioniert. Aber satt wird man davon nicht vollständig. Also kann ich nur empfehlen, das Menü durch ein 99er Upgrade und Majo (die in den “richtigen” Menüs inklusive ist, hier aber extra kostet) zu vervollständigen. Dann kommt man für schmale 4,19 insgesamt auch sehr gut durch die Mittagspause.

Pro: geringer Preis, leckerer Burger, interessanter Bohnenklops

Contra: Menügröße ähnelt eher einem Kid’s Club Menü

Bewertung: ★★★★★★★★☆☆

DIY XXL

Dass es nicht immer Burger King sein muss, habe ich ja bereits geschrieben. Dass man aber sehr gute Burger auch prima selbst machen kann, war bislang noch nicht ganz klar. Dabei ist es ganz einfach, leckere Burger selbst zu bauen. Wer einmal etwas Neues ausprobieren möchte, dem sei das Burger Buch von Gina Steer empfohlen. Erfahrene Burgerkönige sind aber entweder kreativ oder hungrig genug, sich selbstständig ins Abenteuer Do-It-Yourself Burger zu stürzen.

So gab es auch bei mir und meiner Freundin letztens mal wieder riesige Burger zum Abendessen. Da meine Freundin Vegetarierin ist, lasse ich mich auch gern auf das Experiment Vegiburger ein. Denn entgegen der allgemeinen Wahrnehmung ist es gar nicht schwer und zudem noch sehr lecker, vegetarisch zu kochen – auch Burger. Als Fleischklopsersatz eignen sich Gemüsebratlinge sehr gut (Die Bratlinge gibt’s zum Beispiel beim Real, sehr zu empfehlen!). Die sind gesünder als Hackepetergammelfleisch und außerdem selbst gebraten weit weniger trocken und pappig als der Country Burger von BK.

In Bildern festgehalten sieht das dann so aus:

Step 1: Klebstoff

Step 1: Die Soße. Ganz wichtig für jeden Klops ist der passende Klebstoff – In diesem Fall Remoulade (Nicht zu knapp!) :)

Step 2: Salat

Step 2: Der Salat. Nicht nur als schmückendes Beiwerk – Der Salat macht den Burger abwechslungsreich. Für Schnippelfaule eignet sich der fertig geschnittene Salat aus dem Kühlregal sehr gut.

Step 3: Meat!

Step 3: Das Fleisch – oder, wie bereits geschrieben, der Vegiklops. Leider sind die etwas klein geraten im Vergleich zum Brötchen. Links: der Käse, ebenfalls ein essentieller Bestandteil eines jeden Burgers.

Step 4: Eat!

Step 4: Essen! Der Burger ist nun fertig, nachdem die beiden Hälften aufeinander geklappt wurden. Gut zu erkennen ist, dass der Bratklops etwas sehr klein ist. Guten Appetit :)

Fazit: Burger selbst machen ist nicht schwer. Durch das Selberbauen eignet sich das Burgermachen gut als Party- oder Gemeinschaftsessen. Wie wäre es also mit Burgern statt Fondue zu Silvester? Nicht geeignet ist das Burgerspiel für alle, die sich ungern die Hände (und den Mund, die untere Gesichtshälfte, das T-Shirt und die Couch) dreckig machen.

Insgesamt gibt’s von mir 8,5 Burgerpunkte. Die Vorteile durch den Spaßfaktor und die kreative Freiheit wurden leider durch fehlenden Ketchup und die zu klein geratenen Bratlinge dezimiert.

Bewertung: ★★★★★★★★½☆

can you (b)eat it?

Gestern war es endlich soweit, nach monatelanger Vorbereitung und endlosen Trainingseinheiten stellten sich fünf Mutige dem 99er Wettessen. Marcel versuchte sich mit einer abstrusen Geschichte dem Wettbewerb zu entziehen, aber aufgeben ist keine Option.

So wurde die Zeit der Anreise schon zum ersten Showdown, der Zusammenstellung der Bestellung genutzt. Martin und Marcel begnügten sich jeweils mit sechs Burgern, da kamen für mich natürlich nur sieben in Frage. Für Willy, den haushohen Favoriten, war die Sache natürlich einfach, höchste Anzahl eines Teilnehmers + 1. Also ging er mit 8 Burgern ins Rennen.

Bei der Bestellung von 27 99ern kam die Servicekraft kurz ins wanken und meinte nur, wir sollen nicht ihre ganze Küche durcheinander bringen. Die Wettkampfgeräte fanden dann aber trotzdem relativ schnell den Weg zu uns, sorry an alle die nach uns bestellt haben bzw. es wollten ;)

Jens startete schon ein wenig früher in den Wettkampf, machte bei unserer Ankunft aber nicht mehr den frischesten Eindruck. Mit am Ende vier Burgern in 15 Minuten kann er auch nicht zufrieden sein, das kann er deutlich besser.

Mit unserem vollen Tablett ging es dann nach draußen in die Sonne und das Kampfgericht starte die 15 Minuten. Es blieb nichts über, jeder behielt seine Burger bei sich, wirklich gut fühlte sich danach aber niemand. Martin, Willy und ich schafften unsere verpackten Fleischpellets in der viertel Stunde, Marcel hingegen von seinen anvisierten sechs nur fünf (der letzte wurde natürlich trotzdem gegessen!)

Somit ist Willy der neue Burger-King-König, bis zum nächsten Wettbewerb, der wenn es nach mir geht, ganz, ganz weit in der Zukunft liegen darf. So ganz angenehm ist das nämlich nicht, die ersten zwei Burger fallen noch wie von allein, dafür kriegt man die letzten beiden fast nicht mehr runter, aber aufgeben is’ ja nicht!