DIY XXL

Dass es nicht immer Burger King sein muss, habe ich ja bereits geschrieben. Dass man aber sehr gute Burger auch prima selbst machen kann, war bislang noch nicht ganz klar. Dabei ist es ganz einfach, leckere Burger selbst zu bauen. Wer einmal etwas Neues ausprobieren möchte, dem sei das Burger Buch von Gina Steer empfohlen. Erfahrene Burgerkönige sind aber entweder kreativ oder hungrig genug, sich selbstständig ins Abenteuer Do-It-Yourself Burger zu stürzen.

So gab es auch bei mir und meiner Freundin letztens mal wieder riesige Burger zum Abendessen. Da meine Freundin Vegetarierin ist, lasse ich mich auch gern auf das Experiment Vegiburger ein. Denn entgegen der allgemeinen Wahrnehmung ist es gar nicht schwer und zudem noch sehr lecker, vegetarisch zu kochen - auch Burger. Als Fleischklopsersatz eignen sich Gemüsebratlinge sehr gut (Die Bratlinge gibt’s zum Beispiel beim Real, sehr zu empfehlen!). Die sind gesünder als Hackepetergammelfleisch und außerdem selbst gebraten weit weniger trocken und pappig als der Country Burger von BK.

In Bildern festgehalten sieht das dann so aus:

Step 1: Klebstoff

Step 1: Die Soße. Ganz wichtig für jeden Klops ist der passende Klebstoff - In diesem Fall Remoulade (Nicht zu knapp!) :)

Step 2: Salat

Step 2: Der Salat. Nicht nur als schmückendes Beiwerk - Der Salat macht den Burger abwechslungsreich. Für Schnippelfaule eignet sich der fertig geschnittene Salat aus dem Kühlregal sehr gut.

Step 3: Meat!

Step 3: Das Fleisch - oder, wie bereits geschrieben, der Vegiklops. Leider sind die etwas klein geraten im Vergleich zum Brötchen. Links: der Käse, ebenfalls ein essentieller Bestandteil eines jeden Burgers.

Step 4: Eat!

Step 4: Essen! Der Burger ist nun fertig, nachdem die beiden Hälften aufeinander geklappt wurden. Gut zu erkennen ist, dass der Bratklops etwas sehr klein ist. Guten Appetit :)

Fazit: Burger selbst machen ist nicht schwer. Durch das Selberbauen eignet sich das Burgermachen gut als Party- oder Gemeinschaftsessen. Wie wäre es also mit Burgern statt Fondue zu Silvester? Nicht geeignet ist das Burgerspiel für alle, die sich ungern die Hände (und den Mund, die untere Gesichtshälfte, das T-Shirt und die Couch) dreckig machen.

Insgesamt gibt’s von mir 8,5 Burgerpunkte. Die Vorteile durch den Spaßfaktor und die kreative Freiheit wurden leider durch fehlenden Ketchup und die zu klein geratenen Bratlinge dezimiert.

Bewertung: ★★★★★★★★½☆

can you (b)eat it?

Gestern war es endlich soweit, nach monatelanger Vorbereitung und endlosen Trainingseinheiten stellten sich fünf Mutige dem 99er Wettessen. Marcel versuchte sich mit einer abstrusen Geschichte dem Wettbewerb zu entziehen, aber aufgeben ist keine Option.

So wurde die Zeit der Anreise schon zum ersten Showdown, der Zusammenstellung der Bestellung genutzt. Martin und Marcel begnügten sich jeweils mit sechs Burgern, da kamen für mich natürlich nur sieben in Frage. Für Willy, den haushohen Favoriten, war die Sache natürlich einfach, höchste Anzahl eines Teilnehmers + 1. Also ging er mit 8 Burgern ins Rennen.

Bei der Bestellung von 27 99ern kam die Servicekraft kurz ins wanken und meinte nur, wir sollen nicht ihre ganze Küche durcheinander bringen. Die Wettkampfgeräte fanden dann aber trotzdem relativ schnell den Weg zu uns, sorry an alle die nach uns bestellt haben bzw. es wollten ;)

Jens startete schon ein wenig früher in den Wettkampf, machte bei unserer Ankunft aber nicht mehr den frischesten Eindruck. Mit am Ende vier Burgern in 15 Minuten kann er auch nicht zufrieden sein, das kann er deutlich besser.

Mit unserem vollen Tablett ging es dann nach draußen in die Sonne und das Kampfgericht starte die 15 Minuten. Es blieb nichts über, jeder behielt seine Burger bei sich, wirklich gut fühlte sich danach aber niemand. Martin, Willy und ich schafften unsere verpackten Fleischpellets in der viertel Stunde, Marcel hingegen von seinen anvisierten sechs nur fünf (der letzte wurde natürlich trotzdem gegessen!)

Somit ist Willy der neue Burger-King-König, bis zum nächsten Wettbewerb, der wenn es nach mir geht, ganz, ganz weit in der Zukunft liegen darf. So ganz angenehm ist das nämlich nicht, die ersten zwei Burger fallen noch wie von allein, dafür kriegt man die letzten beiden fast nicht mehr runter, aber aufgeben is’ ja nicht!

Es muss nicht immer BK sein…

Big BurgerNein, Leute, denn es gibt auch das “Casino” - die Kantine im Agrob-Gewerbegebiet Ismaning. Und in unregelmäßigen Abständen wird da der “Big Burger” serviert. Der Big Burger ist ein wirklich großer Burger mit einer ordentlich dicken Scheibe feinstes Fleisch. Das Beste am BB ist aber neben dem Monsterklops die Möglichkeit, ihn nach eigenem Belieben zu pimpen und mit zusätzlichen Dingen zu belegen. So wird der Big Burger zum Über Burger. 

Abzug gibts aber leider wegen der Pommes, die etwas pappig waren und denen es definitiv an Salz mangelt. OK, das kann man selbst nachwürzen, aber das muss ja nicht sein. Die Majo ist der Tiefpunkt der Mahls: ich wusste nicht, dass man Majo auch in der Variante “Geschmacksfrei” kaufen kann. Vielleicht geht das aber auch doch nicht, weil sämtliche Bestände dieser seltenen Sorte in Ismaning lagern. 

Aber neben dem leckeren Burger gibt es einen ganz entscheidenden Punkt, der für den BB King spricht, wenn er im Angebot ist: der Preis. Mit 6,75€ ist das komplette Menü inkl. Getränk unschlagbar preiswert - verglichen mit einer der gängigen Bulettenbratanstalten.

Bewertung: ★★★★★★★½☆☆

Einmal das Übliche, bitte

Lange ist es her, dass ich meinen letzten leckeren Burger verschlungen habe. Darum wurde es wirklich höchste Zeit, wieder mal zuzuschlagen. So geschehen also gestern. Auf dem Weg zurück aus Ismaning haben wir ordentlich zu Abend gegessen und waren zu Besuch im Burger-Königreich zu Schlüsselfeld, direkt an der A3. 

Obwohl das Restaurant fast leer war, schienen die Burgerbräter komplett überfordert zu sein: der Typ neben mir musste erst nachfragen, dann kam auch die bestellte Coke Zero und nicht die normale Coke. Und auch wir drei Burgerfreunde mussten fast unverrichteter Dinge den Tresen verlassen: nur eine einsame Cola stand auf dem Tablett, denn der Rest unserer Bestellung lies noch eine Weile auf sich warten. 

Nach einigen Minuten war es dann so weit: mein Big King XXL Maxi Menü (natürlich mit Bacon!) kam zu mir. Dabei habe ich der (relativ) freundlichen Systemgastronomin bei der Bestellung ein nettes “einmal das Übliche bitte” entgegen gerufen. Wäre sie nicht nur von ihren Kolleginnen genervt, sondern auch schlagfertig gewesen, hätte sie ruhig irgendwas eintippen und mir 23,89 abzocken können. Naja. 

Schließlich waren wir doch stark gesättigt und konnten dann pille palle pralle die weiterfahrt antreten. 

Bewertung: ★★★★★★☆☆☆☆

watch out now

Morgen ist ja bekanntlich BurgerKing-Tag (werde das gleich auch noch bei wikipedia hinterlegen) und da es auch einen neuen Whopper gibt (so neu ist der gar nicht ;-) ) ist dies eine gute Gelegenheit mit diesem Blog endlich ein wenig Fahrt aufzunehmen.

Auf Fastfood mit alle seinen Vorzügen und wenigen Nachteilen wollen wir, ja der Big King treibt sich hier auch ab und an rum, unser Hauptaugenmerk richten und die Eindrücke unserer Geschmacksrezeptoren direkt weitergeben. Dabei steht natürlich der Spaß im Mittelpunkt und auf die Gesundheit wird auch geachtet, dass soll ja hier schließlich kein zweites “Super Size Me” werden.

In diesem Sinne, Guten Hunger!